Auf dem Weg zum neuen Rechnungswesen: Klausurtagung in Schwanenwerder
von KVABerlin
Die EKBO bereitet sich auf einen bedeutenden Schritt vor: die Umstellung des kirchlichen Rechnungswesens von der Kameralistik auf die kirchliche Doppik. Grundlage hierfür ist eine umfangreiche Vorstudie, die das Beratungsunternehmen Horváth im Auftrag der Landeskirche erarbeitet hat. Die Landessynode hat im Herbst 2025 entschieden, diesen Weg tatsächlich zu gehen und die Einführung eines neuen ERP-Systems voranzutreiben.
Seitdem laufen die Vorarbeiten: In einer Reihe von Workshops werden mit dem Konsistorium und den Kirchlichen Verwaltungsämtern konkrete Anforderungen an das künftige System erarbeitet — von der Finanzbuchhaltung über das Berichtswesen bis hin zu den Schnittstellen zu bestehenden Fachanwendungen.
Am 19. und 20. März 2026 kamen nun alle Amtsleitungen der kirchlichen Verwaltungsämter mit Vertretern des Konsistoriums der EKBO zu einer konstruktiven Klausurtagung in Schwanenwerder zusammen — gemeinsam mit dem Projektteam von Horváth. Ziel war es, den aktuellen Arbeitsstand zu sichten, die bisherigen Workshop-Ergebnisse zu besprechen und gemeinsam zu prüfen, ob die formulierten Anforderungen aus Sicht aller Beteiligten vollständig und tragfähig sind.