Kirchenkreise
Der Evangelische Kirchenkreis Charlottenburg-Wilmersdorf und Tempelhof-Schöneberg ist mit seinen 32 Kirchengemeinden mit rund 100 000 Gemeindegliedern, zahlreichen Kindertagesstätten, dem Kitaverband Mitte-West, Schulen und weiteren Einrichtungen einer der größten Berlins.
Schwerpunkte der Arbeit in den Kirchenkreisen sind das Engagement in der Diakonie und der Ökumene sowie die Gedenkarbeit, die in der Evangelischen Jugend und im Ökumenischen Gedenkzentrum Plötzensee geleistet wird.
KVA Mitte-West
In enger Zusammenarbeit mit den Gemeindekirchenräten, Ehrenamtlichen, den Pfarrer:innen sowie den gemeindlichen Mitarbeitenden übernehmen wir sämtliche anfallende Verwaltungsaufgaben. Dazu gehören insbesondere:
- Finanzen und Meldewesen: Bearbeitung von Haushalts- und Kassenangelegenheiten sowie des kirchlichen Meldewesens
- Liegenschaften: Verwaltung von Gebäuden, Grundstücken, Bau- und Instandhaltungsaufgaben
- Personal: Begleitung und Verwaltung von Personal-, Miet- und Pachtangelegenheiten
- Beratung: Wirtschaftliche und organisatorische Unterstützung der Kirchengemeinden
Das Organigramm des KVA Berlin Mitte-West finden Sie hier zum Download.
Vorstand
Gemäß der Satzung des Evangelischen Kirchenkreisverbandes Berlin-Mitte-West vom 5. Juni 2023 kann der Vorstand mit mehr als einer Person besetzt werden. Diese Möglichkeit wurde im Jahr 2024 erstmals umgesetzt: Mit der Gründung des Evangelischen Immobilienwerks als zweiter Bereich neben der Zentralen Verwaltung wurde eine klare Ressortstruktur eingeführt.
Seitdem erfolgt die Leitung des Kirchlichen Verwaltungsamtes durch ein Führungstandem mit geteilter Vorstandsverantwortung. Die beiden Ressorts – Zentrale Verwaltung und Evangelisches Immobilienwerk – werden jeweils durch eine eigene Vorständin bzw. einen eigenen Vorstand verantwortet. Damit wird eine fachlich spezialisierte Steuerung beider Bereiche ermöglicht und zugleich die Gesamtverantwortung für das Kirchliche Verwaltungswesen gemeinsam getragen.
Derzeit ist die Vorstandsposition für die Zentrale Verwaltung unbesetzt. Ajna Nickau führt als Vorständin – unterstützt durch den stellvertretenden Vorstand Martin Wittenberg – das Kirchliche Verwaltungsamt und verantwortet die Leitung beider Bereiche kommissarisch.
Verwaltungsrat
Der Verwaltungsrat des Evangelischen Kirchenkreisverbandes Berlin-Mitte-West besteht aus neun Personen. Er ist das zentrale Aufsichts- und Beratungsgremium des Verbandes und begleitet sowie überwacht die Arbeit des Vorstandes gemäß der geltenden Satzung und unterstützt in strategischen, wirtschaftlichen und strukturellen Fragen. Er leistet einen wesentlichen Beitrag zur transparenten und verantwortungsvollen Steuerung des Verbandes.
Dem Verwaltungsrat gehören die Superintendenten beider Kirchenkreise, die Vorsitzenden der jeweiligen Haushaltsausschüsse sowie jeweils zwei weitere von den Synoden bestimmte Vertretungen aus den Kirchenkreisen an. Die Mitglieder werden durch die Synoden berufen.
Ergänzt wird das Gremium durch eine neunte Person, die keinem der beiden Kirchenkreise angehört. Dieses Mitglied wird durch den amtierenden Verwaltungsrat berufen. Zuletzt hatte dieses Mandat Frau Dr. Grebe inne.
Unser Leitbild
Kirchlicher Dienst bedeutet für uns, Verantwortung zu übernehmen – für Menschen, Räume und Ressourcen.
Unser Auftrag ist es, das Evangelium in Wort und Tat lebendig zu halten und die Gemeinden in ihrer Arbeit zu stärken. Dabei verstehen wir Verwaltung nicht als Selbstzweck, sondern als Dienstleistung für Kirche und Gesellschaft: effizient, transparent und zukunftsorientiert.
Der tiefgreifende Strukturwandel in Kirche und Gesellschaft fordert neue Wege und neue Formen der Zusammenarbeit. Digitalisierung, demografische Veränderungen und steigende Anforderungen an Transparenz und Wirtschaftlichkeit prägen unseren Alltag.
Unser Anspruch ist es, diesen Wandel aktiv zu gestalten – mit Fachwissen, Verantwortungsbewusstsein und Offenheit für Innovation.
Wir unterstützen die Kirchengemeinden und Kirchenkreise dabei, digitale und organisatorische Veränderungsprozesseerfolgreich umzusetzen. So schaffen wir gemeinsam die Grundlage dafür, dass kirchliches Leben auch in Zukunft verlässlich, wirksam und nah bei den Menschen bleibt.
Unser Selbstverständnis
Wir verstehen uns als lernende Organisation in Bewegung.
Unsere Arbeit lebt von Teamgeist, Kooperation und gegenseitiger Wertschätzung.
Wir teilen Wissen, entwickeln Prozesse weiter und fördern eine Kultur, in der Verantwortung, Kompetenz und Gestaltungsspielraum Hand in Hand gehen.
Digitalisierung begreifen wir als Werkzeug zur Stärkung kirchlicher Arbeit: Sie schafft Transparenz, beschleunigt Abläufe und gibt Raum für das Wesentliche – die Menschen vor Ort.
Veränderungen sind für uns keine Störung, sondern eine Chance zur Weiterentwicklung.
Wir arbeiten partnerschaftlich mit Kirchengemeinden, Kirchenkreisen und Institutionen zusammen, um praxisnahe, tragfähige Lösungen zu finden. Dabei verbinden wir die Grundwerte kirchlichen Handelns – Verlässlichkeit, Fairness und Verantwortung – mit einer modernen, zukunftsfähigen Verwaltungskultur.